FDP Ortsverband Zierenberg

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Die Zierenberger FDP-Fraktion informiert!

 

Im Zierenberger Stadtanzeiger Nr. 6  vom 9.2.2002 hat Frau Dr. Bärbel Mlasowsky für die Fraktion der „Unabhängigen“ eine ausführliche Stellungnahme bezüglich der Ablehnung des Haushaltes 2002 veröffentlicht.  In diesem Zusammenhang möchten wir für folgende Klarstellung sorgen:

Mit der CDU, den Unabhängigen, der FWG und der FDP fanden vor der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 21.1.2002 gemeinsame Gespräche mit dem Ziel statt, aus der Haushaltsvorlage des Magistrats weitere Einsparmöglichkeiten auszuloten und entsprechende Änderungsanträge zu den Haushaltsberatungen einzubringen.  Diese insgesamt 28 Änderungsanträge wurden in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss (HFA) am  17.1.2002 ausführlich diskutiert und abgestimmt.
Die FDP hat sich in dieser Sitzung für die Stelle des Schwimmmeistergehilfen im Stellenplan, wie vom Magistrat vorgeschlagen ausgesprochen, da nur so ein dauerhafter Betrieb des Zierenberger Freibades für die Zukunft zu gewährleisten ist.  
Der Haushaltsvorschlag wurde anschließend mit den entsprechenden Änderungen in der Sitzung des HFA mit deutlicher Mehrheit angenommen.

In der darauf folgenden Stadtverordnetenversammlung am 21.1.2002 wurde die Vereinbarung der Fraktionen der CDU,UA,FWG und FDP bezüglich der vorgeschlagenen Kürzungen schon bei Punkt 4 der Kürzungsvorschläge durch das Abstimmungsverhalten von 2 CDU und einem FWG Stadtverordneten/-innen unterlaufen.  Auch einige weitere Punkte fanden eine andere als vereinbarte Mehrheit.

Auch wenn wir dieses wechselnde Abstimmungsverhalten der „Neuen Mehrheit jenseits der SPD“ nicht für überzeugend hielten, so waren wir doch fest entschlossen dem Gesamthaushalt letztendlich zu zustimmen, da eine Ablehnung des Haushaltes weitreichende negative Auswirkungen für die Bürger der Stadt Zierenberg zur Folge gehabt hätte. Wir wollten auf jeden Fall den Betrieb des Freibades Zierenberg durch die entsprechende Stelle im Stellenplan sicherstellen. Der Schwimmmeister würde während der Wintermonate in der Stadtverwaltung sinnvoll eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass in der Stadtverwaltung im Gegenzug eine halbe Planstelle bereits eingespart wurde.

Während es durchaus nachvollziehbar gewesen wäre, dass die SPD, die sich jetzt in der Rolle einer Oppositionspartei befunden hatte, den Haushalt ablehnen müsste, so war die „Neue Mehrheit“ unter Führung von Frau Dr. Mlasowsky nicht bereit Verantwortung zu übernehmen und dem Haushalt, der ja durch 28 Änderungsanträge hindurch beraten und abgestimmt wurde, zu zustimmen.

Mit diesem unberechenbaren Abstimmungsverhalten der UA,CDU und FWG, die dem Haushalt in der HFA-Sitzung am 17.1.2002  noch zugestimmt hatten,  ist für uns als FDP-Fraktion der Punkt gekommen,  wo wir uns der Verantwortung nicht entziehen können und wollen. Wir werden zukünftig, im Interesse der Zierenberger Bürger/- innen  für verlässliche Mehrheiten sorgen. Eine Zusammenarbeit und/oder Absprachen  mit der „Neuen Mehrheit jenseits der SPD“ wird es mit uns nicht mehr geben.

Die Zierenberger Fraktion der CDU informiert